Mo., 25.05.2026,
Hinweise:
1) Die Wanderung findet am Pfingstmontag statt.
2) Die Teilnahme ist auf 40 Personen begrenzt.
3) Die Anmeldung ist nur online möglich. Bei Fa. Naturzeit wird keine
. Anmeldeliste ausgelegt.
| Streckenverlauf | Schöntal-Bieringen – Westernhausen – Krautheim |
| Anforderungen | Gehzeit: 4 Std., Länge: 13 km, Hm: ↑ 220 m, ↓ 200 m |
| Verpflegung | Rucksackvesper, Schlusseinkehr |
| Abfahrt | 8:21 Uhr Ludwigsburg Bahnhof 8:29 Uhr Bietigheim-Bissingen Gl. 10 |
| Fahrpreis | Mitglieder 14 €, Nichtmitglieder 17 € |
| Anmeldung | nur Online bis 23.05., 17:00 Uhr möglich. Bei Fa. Naturzeit ist keine Anmeldung möglich. |
| Leitung | Karin Altendorf-Holzwarth, Dieter Holzwarth T. 07142 / 7769432, Mobil: 0176 10554671 |
Vorschau:
Am Pfingstmontag sind wir unterwegs im Grenzland: Rom und Germanien vor fast 2000 Jahren und Baden und Württemberg vor knapp 100 Jahren. Beides hat Spuren hinterlassen, die wir während der Wanderung entdecken können. Die 5. Etappe des „Kulturwanderweges Jagst“ beginnen wir in Bieringen, einem Ortsteil von Schöntal wo schon Neandertaler und Mammuts lebten, kommen vorbei an Orten mit romanischen, gotischen und barocken Kirchengebäuden.
Die Wanderstrecke ist ca. 14 km, die wir in 4 Std. Gehzeit bewältigen werden. Befestigte Wege in Dörfern und entlang von Wiesen und Äckern, unbefestigte Waldwege mit An- und Abstiegen und idyllische Pfade wechseln sich ab.
Wir starten in Bieringen in der Ortsmitte, wo wir letztes Jahr unsere Tour beendet hatten. Zunächst geht es leicht bergauf durch den Ort. Auf einem Höhenweg mit Blick zur Jagst gehen wir bis Westernhausen, wo wir einen Blick in die kleine Antoniuskapelle werfen. Auf der anderen Flußseite geht es über Wiesen zum Naturschutzgebiet Lache-Felsen, wo wir hoch überm Jagsttal an der verfallenen Ruine “Stein“ die erste Rast machen werden.
Von dort geht es bergauf durch den Wald und wieder bergab nach Marlach, wo wir wieder den Fluß überqueren. Auf dem Kapellenweg in Halbhöhenlage kommen wir an einem steinernen Bildstock vorbei, der dem Schutzheiligen der Winzer geweiht wurde und seit 1796 hier steht. (Weinbau ist seit 1252 urkundlich nachgewiesen).
In Gommersdorf sind wir wieder im Grenzgebiet Baden/ Württemberg. Über verwinkelten Straßen kommen wir auf der Höhe auf einen früheren Weinbergweg, heute ein schmaler Pfad an einem steilen Wiesenhang. Hier sollte man trittsicher und ein bisschen schwindelfrei sein, denn immer wieder hat man einen Blick auf die Jagst, die sich unterhalb der ehemaligen Weinberge entlang windet. Am Ende des Pfades sieht man die Burg von Krautheim (ehemals badisch) und unten am Fluß Altkrautheim (württembergisch) wohin wir zunächst hinabsteigen.
Zur Schlusseinkehr im Gasthaus Krone, oben in der Nähe der Stauferburg, müssen wir noch mal eine kleine Kraftanstrengung, ca. 10 Min. bergaufwärts, hinter uns bringen. Hier belagerte 1516 Götz von Berlichingen die Burg und sagte seinen vielzitierten berühmten Satz.
Wenn wir uns gestärkt haben, gehen wir wieder hinunter nach Altkrautheim zum Bahnhof und fahren mit dem Bus nach Möckmühl. Von dort mit dem Zug nach Ludwigsburg zurück.
Karin Altendorf-Holzwarth
- Steinerner Bildstock des heiligen St. Urban
- Burg in Krautheim
Dieter Holzwarth
Es sind 12 von 40 Plätzen verfügbar.
Anmeldungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.
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