Höhlen auf dem Rosenstein

Nach der vergangenen Hitzewelle hatte die Ortsgruppe auf dem Berg Rosenstein am Albtrauf der Ostalb östlich von den drei Kaiserberge angenehmes Wanderwetter.

Die Wanderung begann in Essingen im Schlosspark. Zunächst ging es angenehm eben am Waldrand entlang zum Rems-Ursprung wo wir die erste Rast machten.

Danach begann der steile und anstrengende Aufstieg bis Lauterburg. Schattige und sonnige Wege wechselten sich auf diesem Abschnitt ab. Oben angekommen ging es durch den Ort zum Berg Rosenstein mit den vielen interessanten Highlights.

Der erste Aussichtspunkt war der Sedelfelsen (Ostfelsen), von den Einheimischen auch „East Rock” genannt, an der südöstlichen Hangkante. Hier hatten wir fantastische Ausblicke ins Remstal. Weiter ging es zur Höhle „Große Scheuer“, die bekannteste und größte der Höhlen des Rosensteins. Sie hat drei große Öffnungen, 44 m lang und bis zu 7 m hoch. Am Albtrauf ging es weiter mit schönen Ausblicken auf das Remstal bis zur Waldschenke wo wir die Mittagsrast machten.

Danach begann der steile Abstieg nach Heubach. Zunächst kamen wir am Lärmfels mit einer Orientierungstafel vorbei, wo wir einen Ausblick auf die Ostalb und das Umland hatten. Weiter über die Rosensteinbrücke, die einen 20 m tiefen Graben überspannt, erreichten wir die Burgruine „Rosenstein“. Auch hier wurden wir nochmal für die anspruchsvolle Wanderung mit einer Aussicht auf die Ostalb und Heubach im Tal belohnt. Unter der Burgruine besichtigten wir die Höhle „Kleine Scheuer“. Über den Franz-Keller-Weg ging es steil bergabwärts nach Heubach.

Nach einer schönen Wanderung mit vielen schönen Eindrücken fuhren wir über Schwäb. Gmünd mit Bus und Zug wieder nach Ludwigsburg.

Dieter Holzwarth