Die Wanderung startete in Wendlingen und führte über den Römerpark und vorbei an den Wernauer Baggerseen nach Plochingen.
Erste Infos gab es zu den Römern und zur Entdeckung des ehemaligen Kastells oberhalb von Köngen. Die Lage zwischen Fildern, Schurwald und Alb wussten schon die Römer zu schätzen, die hier im Dorf Grinario und im Kastell lebten.
Nach einer kleinen Pause ging es weiter zum Ortskern von Köngen, vorbei an der Zehntscheuer und dem Schloss Köngen und durch die Fußgängerzone zur Kirche, die wir kurz besichtigen konnten. Wir waren überrascht von der tollen Deckenbemalung und dem schönen Kreuzgewölbe. Dann ging es hinunter zum Neckar.
In den Naturschutzgebieten „Neckarwiesen“ und „Wernauer Baggerseen“ konnten wir die Herbstfärbung der Sträucher und Bäume genießen, bei herrlichem Sonnenschein und wunderten uns über die Naturoasen. Bis Plochingen schlenderten wir am Neckar entlang und einige informierten sich anhand der zahlreichen Infotafeln über die Entstehung des Naturschutzgebiets und die positiven Veränderungen bei Flora und Fauna.
Nach dem Neckarknie in Plochingen, wo die Fils in den Neckar mündet, überquerten wir den Neckar. Von der Brücke aus konnten wir gut den Regenturm des Wohnareals sehen, das der Künstler Hundertwasser gestaltet hat. Wenig später erreichten wir das Waldhorn, in dem am 13. August 1888 der Schwäbische Albverein gegründet wurde. Dort speisten wir köstlich im Vereinszimmer des SAV.
Nach der Schlusseinkehr machten wir noch einen kleinen Abstecher in den Innenhof der Wohnanlage „Wohnen unterm Regenturm“ von Hundertwasser, bevor wir die Heimfahrt nach Ludwigsburg antraten.
Karin Altendorf-Holzwarth
- südlicher Eckturm, 1911 vom SAV aufgebaut
- Schäferhauser See
Dieter Holzwarth





