Mit dichtem Nebel begann unser Wandertag in Winnenden. Schon am Bahnhof erfuhren wir manch neues über die Stadt, die etliche Mitwanderer noch nie besucht hatten. Die Sportgeräte der Firma BENZ und Putzhilfen der Firma Kärcher kennen alle. Auch die Paulinenpflege und das Psychiatrische Krankenhaus sind bekannt.
Beim Gang durch die Altstadt erfuhren wir von früheren Verwüstungen, Stadtbränden und Neuaufbau der Wohnhäuser.
Dem Jakobswegzeichen nach kamen wir am Winnender Schloss und der Schlosskirche vorbei, die leider in den Wintermonaten nicht geöffnet ist. Bald erreichten wir den Zipfelbach, dem wir durch das Wiesental folgten. Der Nebel lichtete sich immer mehr und bald verhießen blaue Wolkenlücken doch noch einen sonnigen Tag. Der erste Anstieg führte uns in den Wald auf einen abenteuerlichen Pfad. Ohne Probleme kamen alle oben am Schotterweg an, der uns dann immer weiter in die Höhe führte. Beim Rastplatz Kreuzeiche genossen wir eine Vesperpause bevor es dann weiter bis zur Buocher Lichtung auf 519 m ging und uns die Sonne empfing. Früher ein Luftkurort zog Buoch auch viele Künstler und Schriftsteller an.
Wir staunten über die Weitsicht ins Remstal und genossen später an der Friedenseiche die Aussicht bis zu den Kaiserbergen. Nun ging es sanft abwärts durch den Wald bis zur Gaststätte „KTSV Hösslinswart“. Nach der Stärkung erwartete uns noch eine Stunde Abstieg durch Weinberge und Streuobstwiesen mit steter Aussicht auf das Remstal. Bis zum Bahnhof ging es auf verschlungenen Wegen durch Geradstetten. Die S-Bahn brachte uns vor Einbruch der Dunkelheit zurück nach Ludwigsburg.
Karin Altendorf-Holzwarth
- Torturm in Winnenden
- Rathaus und Brunnen in Winnenden
- Vesperpause bei der Kreuzeiche
- Friedenseiche auf der Buocher Höhe mit Aussicht auf die Kaiserberge
Dieter Holzwarth






