Bittenfelder Besinnungsweg

So., 28.01.2024,

Strecke:            Bittenfeld – Siegelhausen – Bittenfeld
Gehzeit:            3 Std.
Verpflegung:     Rucksackvesper, Schlusseinkehr
Abfahrt:            10:29 Uhr Uhr Bahnhof Ludwigsburg
Fahrpreis:         Mitglieder 4,00 €, Nichtmitglieder 7,00 €
Anmeldung:      telefonisch bis 27.01., 11:00 Uhr bei Christa Mugele
Hinweis:            alle Plätze sind belegt

Leitung:            Christa Mugele (07141/925152)

Vorschau: Bittenfelder Besinnungsweg
Im Jahr 2006 entstand die Idee für den Besinnungsweg. Ehrenamtliches Engagement von Bittenfelder Bürgern, unterstützt durch die Stadt und die evangelische und katholische Kirchengemeinde machten die Einrichtung des Weges möglich. Er führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Streuobstwiesen und Wald und verbindet Kultur und Natur. Zwölf Stationen zu den Themen „Klänge“, „Freiheit“, Wasser Erde, Feuer, Luft, „Tanz“, „Grenzen“ und noch einige weitere laden zum Betrachten und Innehalten ein.

Wir beginnen in der Ortsmitte von Bittenfeld. Es geht vorbei am Geburtshaus von Schillers Vater, einem schönen Fachwerkhaus, weiter zur evangelischen Ulrichskirche von 1483 und zum alten Friedhof, wo uns ein im Boden markiertes Labyrinth erwartet. Im Christentum lässt sich das Symbol des Labyrinths als Weg zur Einkehr deuten, auf dem der Mensch sein Leben bedenken kann. Wohl deshalb wurde das Labyrinth-Zeichen als Markierung für den Besinnungsweg gewählt. Auf der Höhe am Ortsende haben wir einen guten Ausblick auf den weiteren Wegeverlauf. Unter den Bäumen auf den Streuobstwiesen ist sicher auch der eine oder andere „Bittenfelder“ dabei, eine alte Apfelsorte, die etwas in Vergessenheit geraten ist.

Im Arboretum am Hellerwäldle können wir einen Summstein erleben. Wenn man den Kopf in die Öffnung im Stein hält und summt, wird das Summgeräusch verstärkt und verursacht ein Kribbeln im ganzen Körper. Es soll „die Ressourcen des Menschen stärken und sensibilisieren, damit er sich selbst und seine Umwelt bewusster wahrnimmt“, wie es in der offiziellen Beschreibung heißt.

Auf der Anhöhe über Siegelhausen bei der Station „Freiheit“ geht der Blick nach Affalterbach, zum Lemberg und zum Hohenasperg, dem Symbol für Unterdrückung und Unfreiheit. Dann geht es hinunter zum kleinen Weiler Siegelhausen und nach einem kleinen Anstieg durch den Löhle-Wald zurück nach Bittenfeld, wo wir im Restaurant „Bravo“ des Bittenfelder Musikvereins einkehren werden.

Christa Mugele

Uhrzeit:
Ganztägig


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